SC Edermünde

SCE knackt 30-Punkte-Marke beim 3:0 über Kirchberg/Lohne

Der Sportclub Edermünde konnte nach der 2:4-Derby-Niederlage gegen die FSG Gudensberg den ersten Sieg in der Rückrunde einfahren.
Beim 3:0 (1:0) über die SG Kirchberg/Lohne/Haddamar entschied das Team von Trainer Christoph Grunewald das Spiel durch einen Doppelschlag in der zweiten Halbzeit.
Nico Langhans setzte mit seinem vierten Tor in den letzten drei Spielen den ersten Stich für sein Team.
Nicolai Jabornig kämpfte sich mit einer Einzelleistung über den linken Flügel in das Angriffsdrittel, Robin Zadach spielte den Ex-Kirchberger Langhans frei, der abgezockt zum 1:0 verwandelte (20.).
Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte hatten die Gäste die größte Chance, als André Itter nach einem Lattenknaller von SG-Kapitän Marvin Diehl den Ball nicht im SC-Kasten unterbrachte.
Ab der 60. Minute riss der SCE das Spiel an sich und wollte für eine Entscheidung sorgen. Nach einer Reihe hart geführter Zweikämpfe von Niklas Trulsen und Mike Lengemann bugsierte der eingewechselte Chris Linke den Ball per Flanke vors Tor und Martin Geisser konnte vor dem heranstürmenden Nicolai Jabornig nur noch ins eigene Tor klären (67.).
Der SCE erhöhte weiter den Druck und besonders der emsige Robin Zadach war nun drauf und dran den Deckel auf dieses Spiel zu machen. Er belohnte sich durch einen leicht abgefälschten Schuss aus rund 16 Metern mit seinem vierten Saisontor und dem 3:0-Endstand (70.).
Tobi Ebert konnte zum sechsten Mal vor heimischem Publikum seine weiße Weste wahren und der Sportclub Edermünde rückt durch die Niederlage des nächsten Gegners, TSV Wabern, vorerst um einen Platz nach vorne auf Rang 4.
Am kommenden Sonntag kommt es dann planmäßig um 14:45 Uhr in Wabern zum letzten Spiel im Kalenderjahr 2019. Dabei gilt es, den Aufstiegsaspiranten vom TSV, welcher mit einem Spiel weniger als der SCE (31 Punkte) einen Punkt hinter ihm liegt, wie schon im ersten Saisonspiel (damals 0:0) zu ärgern.
Aufstellung: Ebert, Trulsen (68. Einwächter), Minkler, Koch, Pingel, Lengemann, Germeroth, Göttig (61. Linke), Jabornig (76. Egbers), Zadach, Langhans
Tore: 1:0 Langhans (20.), 2:0 Eigentor (67.), 3:0 Zadach (70.)

 

Bilder von Birgit Krocker-Koch, vielen Dank.

 

SC Edermünde

Wie im Hinspiel: Siebert und Döring entscheiden Derby

Der SC Edermünde hat auch das zweite Derby dieser Saison gegen die FSG Gudensberg verloren.
Vor rund 400 Zuschauern im zahlreich besuchten Nobi-Park konnten sich, wie schon im Hinspiel, FSG-Stürmer Tom Siebert und Nico Döring in die Torschützenliste eintragen.
In Durchgang Eins hatte der SCE überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel der Gudensberger.
In Folge einer Ecke schlugen die Gäste den Ball erneut in den Edermünder Sechzehner.
Der hoch aufgerückte FSG-Kapitän Julian Lauterbach verlängerte erfolgreich auf Tom Siebert, der den Ball zum 0:1 ins untere Eck schoss (22.).
Der FSG wurde dann nach einem missglückten Klärungsversuch von Steffen Koch, der klar hinter der Linie landete, ein Tor nicht gewertet.
SCE-Torwart Tobias Ebert erlaubte sich nach seiner bärenstarken Hinrunde einen eher schwachen Start in die Rückserie und lud Tom Siebert mit seinem zu flachen Abstoß ins Zentrum des Mittelfelds zu seinem zweiten Tor an diesem Tag ein. Die Hintermannschaft des SCE hatte ebenso Schuld am 0:2 (29.).
Nur rund fünf Minuten später kam es dann noch härter für den SCE.
Nico Döring vollendete die Flanke seines Sturmpartners Siebert nach einem stark kombinierten Angriff der Gudensberger (35.).
Zur Pause glaubte keiner mehr ans Comeback der Hausherren.
Doch erst traf Nico Langhans nach Hacken-Vorlage von Mike Lengemann zum 1:3 (60.), anschließend erzielte der eingewechselte Robin Zadach den 2:3-Anschlusstreffer (74.).
Dieser hätte angesichts der Tatsache, dass sich der Ball bei der Vorlage von Nicolai Jabornig schon im Aus befand, allerdings nicht zählen dürfen.
Der SCE legte nochmal alles in die Waagschale und Gudensberg nutzte diesen Platz für Konter.
So fing die Heimelf dann nach eigenem Freistoß und schnellem Umschalten durch Gäste-Keeper Tom Stieghorst den 2:4-Endstand (86.).
Tom Siebert profitierte hierbei von dem Abstimmungsfehler zwischen Julian Bachmann und Tobi Ebert und erzielte sein drittes Tor an diesem Sonntagnachmittag.
Die aus Edermünder Sicht erfreulichste Nachricht war das Comeback von Patrick Lutzi, der nach einem Jahr Verletzungspause die letzten zehn Minuten mitwirkte.
Der Sportclub aus Edermünde muss die vierte Saison-Niederlage einstecken und belegt Rang 5, während Gudensberg den Platz an der Sonne übernimmt.
Am kommenden Sonntag hat der SCE erneut die Chance mit einem Sieg vor heimischem Publikum die 30-Punkte-Marke zu knacken.
Zu Gast ist um 14:30 Uhr die SG Kirchberg/Lohne/Haddamar, die zurzeit mit 16 Punkten den elften Platz belegt.
Das Hinspiel in Haddamar endete 2:2.
Aufstellung: Ebert, Einwächter, Ju. Bachmann, Koch, Pingel (80. Lutzi), Lengemann, Germeroth, Göttig (68. Minkler), Linke (60. Zadach), Jabornig, Langhans
Tore: 1:3 Langhans (60.), 2:3 Zadach (74.)

 

Bilder von Birgit Krocker-Koch, vielen Dank.

 

SC Edermünde

Später Langhans-Elfmeter entscheidet Nachbarschaftsderby

Der Sportclub Edermünde hat seine starke Hinrunde mit einem 3:2-Sieg bei seinem geografischen Nachbarn aus Hertingshausen gekrönt. Der Elf von Christoph Grunewald gelang es zum wiederholten Mal, ein ausgeglichenes Spiel für sich zu entscheiden. Nach 15 Minuten jubelten die blau-weißen Edermünder bereits das erste Mal. Nach einer mustergültigen Flanke von Leon Pingel, köpfte Nicolai Jabornig den Ball über TSV-Neuzugang Timo Bauernschmitt ins Tor. Die Linienrichterin machte dem SCE dabei jedoch einen Strich durch die Rechnung und entschied fälschlicherweise auf Abseits. In der Folge verlor der SC den Faden und ließ den TSV mehr und mehr ins Spiel kommen. Ein Foul im Strafraum von Ex-TSV-Spieler Lukas Minkler sorgte dann in der 27. Minute für den 1:0-Führungstreffer durch Kevin Klingmann. Der SCE glich jedoch noch vor der Halbzeit aus. Julian Bachmann setzte Max Germeroth in Szene, welcher mit einem öffnenden Pass Philipp Göttig auf dem Flügel fand. Der spielte den Ball zu Nico Langhans, von dessen Fuß der Ball den Weg oben links in die Maschen fand (37.). Der Torschütze hätte kurz vor der Pause sogar noch den Führungstreffer erzielen können, lupfte den Ball über Timo Bauernschmitt aber auch knapp über die Latte. Nach dem Seitenwechsel nutzte der SCE die erste Unachtsamkeit im Aufbauspiel der Baunataler. Steffen Koch spritzte zwischen einen missglückten Rückpass und legte sich den Ball zu weit am TSV-Keeper vorbei. Dabei behielt er die Ruhe und legte auf Nicolai Jabornig quer, der nur noch einschieben musste (48.). Doch wieder verlor die SCE-Defensive die Stabilität und ließ sich immer weiter hinten rein drücken. Sven Schmachtenberg bestrafte die Hintermannschaft des SCE dafür mit einem Sonntagsschuss ins obere rechte Eck (69.). Die Partie wurde nun etwas ruppiger und der stark leitende Schiedsrichter Eric Friauf verlor in manchen Mittelfeldzweikämpfen die Übersicht. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit gelang es Nico Langhans alleine auf Timo Bauernschmitt zuzulaufen. Beim Abschluss wurde er klar behindert und verwandelte den dafür fälligen Foulelfmeter in der 89. Minute zum 3:2-Sieg. Die Behauptung der Hausherren, Langhans habe den Ball vorher mit der Hand gespielt, hätte vermutlich auch von keinem Videoschiedsrichter eindeutig identifiziert werden können. Der Sportclub Edermünde beendet somit die Hinrunde auf Platz 4. Die Elf um Kapitän Nicolai Jabornig konnte bereits 28 Punkte einfahren und kommt seinem Ziel, der 40-Punkte-Marke, immer näher. Besonders Spiele, wie die beiden 3:2-Siege gegen die Baunataler Mannschaften oder hart erkämpfte 0:0-Remis gegen Spitzenteams, wie Wabern und Schwalmstadt prägten den besten Aufsteiger der Liga, ebenso wie seine konsequente Defensive, welche die zweitbeste der Gruppenliga Kassel 1 darstellt. Das Fussballjahr ist für den SCE allerdings noch nicht vorbei. Am kommenden Wochenende steht bereits das nächste Derby und somit das erste Rückrundenspiel vor der Tür. Am Sonntag um 14:30 Uhr wollen sich die Edermünder im heimischen Nobi-Park bei der FSG Gudensberg für die 2:1-Niederlage aus dem Hinspiel rächen. Aufstellung: Ebert, Linke (82. Trulsen), Ju. Bachmann, Minkler (75. Zadach), Pingel, Lengemann, Germeroth, Göttig

 

Bilder von Birgit Krocker-Koch, vielen Dank.

 

SC Edermünde – FC Schwalmstadt

SCE trotzt Spitzenreiter Schwalmstadt 0:0 ab

Der SC Edermünde hat sich im Heimspiel gegen den Klassenprimus aus Schwalmstadt ein Unentschieden erkämpft. Das Team von Gäste-Trainer Atilla Güven erzielte dabei zum ersten Mal in dieser Saison kein Tor.
Die Hausherren starteten gut ins Spiel und hatten mit einem Kopfball von Philipp Göttig die beste Chance der ersten Halbzeit direkt in der Anfangsphase. Göttig konnte den Ball aus kurzer Distanz jedoch nur noch übers Tor köpfen.
Nicolai Jabornig, der heute zusammen mit Mike Lengemann im Sturm eingesetzt wurde, hätte ebenfalls das 1:0 erzielen können, tat es Göttig aber gleich und setzte den Ball zu hoch an. Eine ähnliche Möglichkeit vergab Jabornig in der zweiten Halbzeit, als er den Ball bei einer flachen Hereingabe am zweiten Pfosten verfehlte.
Die gefährlichste Aktion der blau gekleideten Schwalmstädter verhinderte Leon Pingel nach rund 65 Minuten im letzten Moment mit einer starken Grätsche. Nach dieser Aktion entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der in der roten Karte für Lukas Schwalm (Nachtreten) und der zeitgleichen gelb-roten für Max Germeroth (Grund unklar) seinen Höhepunkt fand, denn Tore gab es für die vielen Fans im Duell der besten Defensiven der Liga nicht mehr zu sehen. Joker Robin Zadach hätte das kurz vor Schluss noch ändern können, doch die über die linke Seite vorbereitete Chance wurde von einem Schwälmer Innenverteidger in höchster Not geblockt.
So erspielte sich der Sportclub ein Chancenplus, was sich nicht in einen Sieg ummünzen ließ. Den Punkt nimmt man natürlich trotzdem gerne mit, bedenkt man, dass auch Teams der oberen Tabellenhälfte (wie Wabern oder Brunslar/Wolfershausen) gegen Schwalmstadt unter die Räder gerieten.
Der SCE, welcher nach diesem Spiel den fünften Platz belegt, gastiert am kommenden Sonntag um 15 Uhr bei den Nachbarn aus Hertingshausen, die aufgrund einiger Verletzungen fest im Kampf um ihr Minimalziel, dem Abstieg, verwickelt sind.
Aufstellung: Ebert, Einwächter, Ju. Bachmann, Langhans, Pingel, Trulsen (67. Minkler), Germeroth, Göttig, Koch (62. Linke), Lengemann, Jabornig (76. Zadach)
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte Germeroth (75.) / Rote Karte Schwalmstadt (75.)

 

Bilder von Birgit Krocker-Koch, vielen Dank.

 

SCE geht in Münden unter

Der SC Edermünde konnte seinen zweiten Tabellenplatz nicht behaupten und verlor das Auswärtsspiel in Lichtenfels-Münden mit 4:0 (3:0).
Vor rund 200 Zuschauern enttäuschte die Gastelf vor allem in der ersten Halbzeit.
Die Heimmannschaft von Trainer Andre Gutmann kam auf ihrem sehr schmalen Platz gut ins Spiel und erspielte sich vom Start an viele Chancen. Die Edermünder wiederum kamen mit dem Platz überhaupt nicht zurecht, waren in den Zweikämpfen nicht präsent und konnten auch ihre Stürmer Jonathan Mertsch und Philipp Göttig nicht ins Spiel einbinden.
Nach elf Minuten umspielte die SG dann Tobias Ebert und brachte den Ball halbhoch vors Tor. SCE-Kapitän Nicolai Jabornig tat den Hausherren etwas Gutes, indem er den Ball per Seitfallzieher in die eigenen Maschen drosch.
Julian Bachmann verließ den Platz nach einer knappen halben Stunde vorzeitig, nachdem er innerhalb von drei Minuten zwei gelbe Karten sah. Nicolai Jabornig setzte seinen schwarzen Tag fort, als er den vom Tor weglaufenden Mündener Jonathan Vach im Strafraum foulte.
Top-Torschütze Mirco Grosche verwandelte sicher zum 2:0 (34.).
Damit aber noch nicht genug: Daniel Butterweck erhöhte kurz vor dem Seitenwechsel nach einer Hereingabe von Jonathan Vach auf 3:0.
Die SG Münden/Goddelsheim, bei der besonders Fynn und Daniel Butterweck herausstachen, führte zur Halbzeit hochverdient.
Beim Sportclub Edermünde hatten kurz vor der Pause Mike Lengemann und kurz nach der Pause Jonas Kühn die dicksten Chancen zum 3:1-Anschlusstreffer. Dieser blieb am Samstagnachmittag jedoch aus. Mit zehn Mann schlugen sich die Mannen von Christoph Grunewald im zweiten Durchgang dann zwar deutlich besser als in den ersten 45 Minuten, bekamen dann aber durch Robin Pieper in der 81. Minute noch einen eingeschenkt. Geprägt wurde das Spiel von vielen Fouls und anderweitigen Unterbrechungen. Schiedsrichter Dominik Simon ließ eine Linie vermissen.
Der SC Edermünde findet sich nach dieser Niederlage auf dem fünften Tabellenplatz wieder und heißt am kommenden Sonntag um 15 Uhr den Spitzenreiter 1. FC Schwalmstadt im Haldorfer Nobi Park willkommen.
Aufstellung: Ebert, Einwächter, Ju. Bachmann, Koch, Jabornig (40. Trulsen), Lengemann (71. Minkler), Langhans, Egbers (40. Kühn), Linke, Göttig, Mertsch
Besonderes Vorkomnis: Ju. Bachmann gelb-rot (28.)

TuSpo Mengeringhausen – SC Edermünde (1:3)

Der SC Edermünde konnte das Auswärtsspiel in Mengeringhausen mit 1:3 für sich entscheiden und rangiert fortan auf Rang 3 der Gruppenliga.

Coach Grunewald war zu personellen Maßnahmen gezwungen, so verweilten Antreiber und Spielgestalter Mike Lengemann und Flügelflitzer Philipp Göttig im Urlaub. Niklas Trulsen und Florian Egbers gaben die Vertretung.

Bei starkem Wind kam der SCE gut in die Partie und stellte folgerichtig auf 0:1. In der 11. Spielminute nahm Nicolai Jabornig eine Flanke von Florian Egbers gekonnt an und vollendete trocken ins kurze Eck. Mit zunehmender Spieldauer verflachte das Spiel des SCE und der Tuspo wurde stärker. Nach einem Ballverlust im Aufbauspiel konterte die Heimmannschaft und glich 5 Minuten vor der Halbzeit durch Adam Sek verdient aus. Zuvor parierte Tobias Ebert zwei Mal stark, dieses Gegentor konnte aber auch unsere Krake im Tor nicht verhindern.

In der zweiten Halbzeit brachte Grunewald A-Jugend-Torjäger Jonathan Mertsch. Der Wechsel machte sich bezahlt, sorgte dieser 7 Minuten nach seiner Einwechselung für den Führungstreffer (62.). Während die Edermünder Mannschaft jubelte, regte sich ein Spieler des Tuspo derart auf, dass er sich zu einem Spruch gegenüber des Schiedsrichtergespanns hinreißen ließ. In der Folge sah er den roten Karton.

Der Tuspo kämpfte in Unterzahl nochmals um den Ausgleich, der SC Edermünde verteidigte diszipliniert und kam zu guten Gelegenheiten, welche jedoch ungenutzt blieben. In der Schlussminute erzielte Max Germeroth das erlösende 1:3. Unser Sechser schob den Ball aus 30m in den verwaisten Kasten. Dieser Treffer hätte jedoch aufgrund einer Abseitsstellung nicht zählen dürfen, stand mit einem Verteidiger des Tuspos nur ein Spieler hinter dem Ball.

Erfreulich zu erwähnen ist neben dem Auswärtssieg die Tatsache, dass auch Ole Eiser als A Jugendlicher ein herausragendes Debüt ablieferte und sich sofort gut in die Mannschaft einfügte.

Am kommenden Sonntag erwartet der SCE den punktgleichen FC Homberg zum Topspiel im Nobi-Park.

SCE: Ebert, Einwächter, Bachmann, Koch, Pingel, Egbers (67. Eiser), Trulsen (55. Mertsch), Germeroth, Jabornig, Langhans, Zadach (83. Linke)

SCE – GSV Eintracht Baunatal 3:2 (1:1)

Der SC Edermünde hat sein Heimspiel gegen den GSV Eintracht Baunatal mit 3:2 (1:1) für sich entschieden. Für die Mannschaft von Trainer Christoph Grunewald war es der fünfte Saisonsieg im zehnten Spiel. Nach dem 0:1-Erfolg in Mengsberg musste Grunewald die verletzungsbedingten Ausfälle von Sami Essid und Philipp Göttig durch Niklas Trulsen und Robin Zadach kompensieren.

 

Während Edermünde versuchte, das Mittelfeld mit flachen Anspielen auf die Stürmer Julian Bachmann und Robin Zadach zu überbrücken, hantierten die Gäste meist mit langen Bällen. Auf nennenswerte Chancen mussten die Zuschauer vorerst warten. Lediglich in einer Aktion war die stärkste Abwehr der Liga inklusive Tobias Ebert im Tor schon geschlagen, Alexander Einwächter blockte den Ball von Top-Stürmer Hendrik Bestmann jedoch im letzten Augenblick. Auf Seiten der Heim-Elf konnte Julian Bachmann einmal im Sechzehner der Eintracht gut freigespielt werden. Das Schiedsrichtergespann, welches an diesem Nachmittag ohne Karten auskam, entschied hier fälschlicherweise auf Abseits. Bachmann war es auch in der 42. Minute, der den Ball im Sitzen vors Tor zu Robin Zadach spitzelte. Zadach verstolperte die versuchte Direktabnahme, brachte den Ball dann aber zum 1:0 und seinem zweiten Saisontor über die Linie. Die Führung hatte allerdings nicht lange Bestand. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs erzielte Florian Pusch nach einem Standard per Volley den Ausgleich.

 

Nach der Halbzeit führte das Umstellen von Nico Langhans in den Sturm für Julian Bachmann zu höheren Ballbesitzanteilen und größer werdenden Dominanz. Robin Zadach hatte die beste Chance vor der 65. Minute, als er den Ball nach Abstoß von Tobias Ebert mit dem schwächeren rechten Fuß nicht richtig traf. Einen Querschläger im Strafraum des GSV nutzte Max Germeroth per Kopf dann zur 2:1-Führung. Wieder hatte die Eintracht recht schnell eine Antwort parat. In der 73. Minute glich der zur Halbzeit eingewechselte Kapitän Andreas Bürger zum 2:2 aus. SCE-Top-Torschütze Mike Lengemann entschied das Spiel dann in der 79. Minute, als er den Ball gut annahm und zum Jubel der vielen Zuschauer ins kurze Eck abschloss. Die Eintracht kam durch den eingewechselten Fabian Höhmann noch einmal gefährlich vors Tor. Seine Schussflanke landete knapp neben dem Pfosten. Das Stürmerduo Willer/Bestmann wurde von Edermünde gut aus dem Spiel genommen und hatte nur wenige Aktionen in Tornähe.

 

Der SCE feierte anschließend seinen zweiten Heimsieg, der an diesem Samstag aufgrund der guten zweiten Hälfte auch verdient war. Damit liegt man nach zehn Spielen auf dem fünften Tabellenplatz und stellt weiterhin gemeinsam mit dem TSV Wabern die beste Defensive. Am kommenden Sonntag spielt der Sportclub Edermünde um 15 Uhr in Mengeringhausen.

 

Aufstellung: Ebert, Einwächter, Koch, Langhans (90.+2 Egbers), Pingel, Lengemann, Germeroth, Trulsen (72. Göttig), Jabornig, Ju. Bachmann, Zadach (70. Kühn)

 

Tore: 1:0 Zadach (42.), 2:1 Germeroth (66.), 3:2 Lengemann (79.)

 

Bilder von Birgit Krocker-Koch, vielen Dank.

 

TSV Mengsberg – SCE 0:1 (0:0)

Nach der verdienten Niederlage im Derby gegen die SG Brunslar / Wolfershausen am letzten Wochenende war die Mannschaft um Kapitän Nicolai Jabornig in Mengsberg um Wiedergutmachung bemüht.

Der SCE war sofort im Spiel und hatte – trotz gegnerischen Anstoßes – bereits nach 20 Sekunden eine hundertprozentige Torchance zu verzeichnen. Nach schnellem Ballgewinn lief der Ball wie an der Schnur gezogen durch die Mitte, sodass Max Germeroth freistehend vor dem Heimkeeper auftauchte. Der Ball versprang jedoch im letzten Moment. Eine bessere Torchance kann man sich nicht erspielen.

Die Heimmannschaft suchte meist mit langen Bällen ihre Außenspieler. Die Abwehr des SCE stand sicher und auch Tobi Ebert machte bei hohen Bällen eine sehr sichere Figur.

Bis auf eine Gelegenheit für Nicolai Jabornig nach Flanke von Alex Einwächter und einen Abschluss von Mike Lengemann blieben Torchancen Mangelware.

In der zweiten Halbzeit das selbe Bild. Viele lange Bälle auf dem engen Platz. Der SCE erspielte sich eine gute Möglichkeit für Nico Langhans, nachdem sich Philipp Göttig auf der rechten Außenbahn durchgesetzt hatte.

In der 62. Minute dann das Tor des Tages. Mike Lengemann verwertete einen Abpraller per Volley und ließ dem Heimkeeper keine Chance. Fortan beschränkte sich der SCE aufs Verteidigen und kam nur noch zu wenigen gefährlichen Situationen.

Eine davon hätte jedoch die Vorentscheidung bringen müssen, als Steffen Koch überhastet abschloss und den völlig blank stehenden Mike Lengemann übersah.

In den letzten Minuten warf der TSV noch ein mal alles nach vorne. Auch dieses Mal hielt die Mannschaft dem Druck stand und stellt nun mit nur 7 Gegentreffern die beste Defensive der Liga.

Erfreulich zu erwähnen ist, dass Janik Brinkmann nach seiner Verletzungspause wieder das SCE-Trikot überstreifen konnte und auch der langzeitverletzte Lukas Minkler wieder im Kader stand!

Unterm Strich steht ein Sieg, welcher durch den Willen eines jeden einzelnen Spielers eingefahren wurde. Nächste Woche Samstag, am 21.09.19, erwartet die Mannschaft von Coach Christoph Grunewald den GSV Eintracht Baunatal. Anpfiff ist um 15:30 Uhr in Haldorf!

Aufstellung: Ebert – Einwächter, Essid, Koch, Pingel – Göttig (67. Brinkmann), Lengemann, Germeroth (62. Trulsen), Jabornig – Langhans (84. Bachmann, Ja.), Bachmann, Ju.

Tor: 0:1 Lengemann (62.)

 

Bilder von Birgit Krocker-Koch, dankeschön.

 

Brunslar/Wolfershausen gewinnt Derby gegen SC Edermünde

Die SG Brunslar/Wolfershausen hat das Derby gegen den SC Edermünde gewonnen.
In Haldorf sahen rund 400 Zuschauer, wie sich der Favorit verdient mit 0:2 (0:2) durchsetzte.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase erspielten sich die Gäste ein klares Chancenplus.
Sven Hofmeister scheiterte nach Eckbällen an Tobias Ebert (9./18.), Lukas Tippel erzielte zweimal nicht den Führungstreffer für die SG (14./19.) und Sören Lange brachte den Ball nicht im leeren Kasten des SCE unter (20.).
Für die Heimelf hatte lediglich Nico Langhans per direktem Freistoß die Chance zum 1:0. Sein Versuch landete aber am Pfosten (12.).
Nachdem sich die Edermünder wieder von der Chancenflut der Gäste erholt hatten, war es dann so weit: Steffen Koch brachte Marco Wollmann nach seinem Abschluss zu Fall und verursachte somit einen Strafstoß.
Diesen verwandelte Fabian Tippel.
Tobi Ebert hatte die Ecke geahnt, war beim platzierten Schuss Tippels aber machtlos (38.).
Fabians Bruder Lukas belohnte sich dann schließlich vor der Halbzeit für seine gute Leistung und schoss den Ball aus 16 Metern flach ins untere linke Eck.
Edermündes Schlussmann Ebert lenkte den Schuss an den Pfosten, von wo aus der Ball seinen Weg ins Tor fand (44.).
In der zweiten Halbzeit zogen sich die Gäste zurück und überließen den Hausherren den Ball.
Damit wusste die Elf von Trainer Christoph Grunewald, der sich aufgrund der Personalsituation später noch selbst einwechselte, allerdings nicht viel anzufangen.
SG-Spieler Sören Hohmann hatte im zweiten Durchgang die einzig zwingende Chance, wobei er am Torpfosten scheiterte.
Alle Versuche des an diesem Sonntag schwach aufspielenden SCE verteidigten die Nachbarn konsequent und brachten der Heimelf die erste Niederlage vor heimischem Publikum bei.
Der A-Jugendliche Leonard Brede kam zu seinem ersten Einsatz im Trikot der ersten Mannschaft und machte seine Sache als Rechtsverteidiger gut.
Der SC Edermünde belegt nach dieser Niederlage mit 12 Punkten den 8. Tabellenplatz.
Der amtierende Kreisoberliga-Meister gastiert bereits am kommenden Samstag, 14.09., um 17:00 Uhr beim Tabellenelften in Mengsberg.
Aufstellung: Ebert, Einwächter (64. Brede), Koch, Langhans, Trulsen (46. Heldmann), Lengemann, Germeroth, Göttig, Jabornig, Ju. Bachmann (79. Grunewald), Mertsch

 

Bilder von Birgit Krocker-Koch, vielen Dank.

 

9-Punkte-Woche: SCE gewinnt auch in Bad Wildungen

 

Der SC Edermünde hat aus der englischen Woche drei Siege aus drei Spielen geholt.

Nach dem 1:0 gegen Felsberg und dem 1:6 gegen den SV Freienhagen/Sachsenhausen gewannen die Kicker um Kapitän Max Germeroth gegen die SG Bad Wildungen/Friedrichstein wieder mit 0:1.

In einem Gruppenliga-Spiel der schwächeren Art setzten die Hausherren den Kreisoberliga-Meister der vergangenen Saison anfangs unter Druck, sodass Kombinationen durchs Mittelfeld eher Mangelware blieben. Die Edermünder befreiten sich immer häufiger vom Wildunger Pressing und spielten die Außenspieler frei, dessen Hereingaben noch nicht zu ernstzunehmenden Chancen führten, den Druck auf die Verteidigung der Heimelf aber erhöhte.

In der 37. Minute ging der SCE dann in Folge einer kurz ausgeführten Ecke in Führung, als Mike Lengemann nach Doppelpass mit Steffen Koch noch einen Gegenspieler aussteigen ließ und den Ball flach in der kurzen Ecke versenkte.

Kurz nach der Halbzeitpause hatte Jonathan Mertsch die beste Chance der zweiten Halbzeit. Sein Schuss ging zwar über SG-Torwart Christian Seibert, küsste aber die Unterkante der Latte und sprang vor der Torlinie auf.

Der eingewechselte Boubacar Bah hatte die beste Möglichkeit auf Seiten des Heimteams, doch sein Schuss verfehlte das lange Eck knapp.

Der Lucky Punch für die Waldecker blieb aus und auch der SCE nutzte seine Konterchancen nicht, sodass es beim 0:1 für den Aufsteiger blieb.

Der Sportclub Edermünde hatte zwar die besseren Chancen, über ein Unentschieden hätte er sich aber auch nicht beschweren dürfen.

So kommen die Fußballer aus dem Norden des Schwalm-Eder-Kreises mit neun Punkten aus der englischen Woche und belegen in der Gruppenliga nun den 5. Platz.

Am kommenden Sonntag um 15 Uhr gastieren die sowohl geografischen als auch tabellarischen Nachbarn der SG Brunslar/Wolfershausen (Platz 4) in Haldorf.

Mit einem weiteren Sieg könnte der SCE am Rivalen vorbeiziehen.

Aufstellung: Ebert, Einwächter, Langhans (58. Egbers), Koch, Pingel, Lengemann, Germeroth, Göttig, Ju. Bachmann, Heldmann (46. Jabornig), Mertsch (66. Kühn)

Tor: 0:1 Lengemann (37.)

 

Bilder von Birgit Krocker-Koch, dankeschön.

 

SV Freienhagen/Sachsenh. – SCE 1:6 (1:3)

Der SC Edermünde hat im zweiten Mittwochsspiel der Saison einen ungefährdeten 1:6-Sieg gegen den SV Freienhagen/Sachsenhausen eingefahren.

Die Spieler von Ersatz-Trainer Michael Martin, der Christoph Grunewald an der Seitenlinie ersetzte, ließen den Waldeckern ab der ersten Minute keine Chance.

Robin Zadach erzielte bereits zu Beginn der Partie einen Treffer, welcher durch eine vermeintliche Abseitsstellung aberkannt wurde.

Nach 22 Minuten erzielte Jonathan Mertsch mit einem Kopfball an die Unterlatte des Tores nach einer Philipp-Göttig-Flanke das 0:1 und damit in seinem ersten Startelf-Einsatz bereits sein erstes Tor im Dress des SCE.

Nur drei Minuten später erhöhte Robin Zadach mit seinem schwächeren rechten Fuß, als er durch einen Steilpass von Mike Lengemann frei vor Heimtorwart Robin Heinemann auftauchte, die Führung.

Das Geburtstagskind Lengemann belohnte sich dann auch noch selbst mit dem 0:3 nach einer flachen Ecke von Nico Langhans, aus deren Chaos Lengemann als Nutznießer hervorging.

Kurz vor der Halbzeitpause mussten die Gäste dann noch einen fragwürdigen Elfmeter hinnehmen, den Freienhagens Top-Torschütze Nico Mannweiler zum 1:3-Anschlusstreffer zentral in die Maschen knallte.

Mit dem Pausenpfiff erzielte Jonathan Mertsch nach einem Abpraller durch Max Germeroths Distanzschuss ein weiteres Tor aus dem vermeintlichen Abseits.

Der Sportclub Edermünde war nach dem Seitenwechsel weiterhin die spielbestimmende Mannschaft und konnte ab der 57. Minute sogar in Überzahl agieren, als ein SV-Spieler nach einem Spruch zum Schiedsrichter die rote Karte sah.

Dem Unparteiischen Christoph Jonek fehlte in vielen Situationen, wie auch in dieser, das Feingefühl.

Edermünde nutzte die numerische Überlegenheit zu seinen Gunsten und spielte weiterhin ansehnlichen Fußball.

Alexander Einwächters Flanke in der 69. Minute brachte Jonathan Mertsch zu seinem zweiten Tor mit dem Knie im Gehäuse unter.

Nach 76 Minuten spielte der SCE Leon Pingel an der Grundlinie frei, der das Auge für den freistehenden Nico Langhans besaß und sah wie dieser den Ball unter die Latte zum 1:5 ins Tor hämmerte.

Kurz vor Schluss erzielte Sportverein-Verteidiger Christian Weishaupt mit einem Eigentor nach Dominik Heldmanns scharfer Flanke den 1:6-Endstand für die Edermünder.

Der SC Edermünde findet sich nach diesem Sieg mit neun Punkten auf Platz 6 wieder. Zusammen

mit dem Tabellenführer von der FSG Gudensberg stellt man die beste Defensive der Liga.

Am Samstag spielt die Mannschaft um 17:15 Uhr in Bad Wildungen gegen die SG Bad Wildungen/Friedrichstein, die mit drei Punkten auf dem 13. Platz liegen.

Aufstellung: Ebert, Einwächter, Langhans, Koch, Pingel, Lengemann (80. Ju. Bachmann), Germeroth, Göttig (84. Egbers), Jabornig, Mertsch (80. Heldmann), Zadach

Tore: 0:1 Mertsch (22.), 0:2 Zadach (25.), 0:3 Lengemann (30.), 1:4 Mertsch (69.), 1:5 Langhans (76.), 1:6 Eigentor (87.)

 

Bilder von Birgit Krocker-Koch, vielen Dank.

 

SCE – FV Felsberg/Lohre/N-V 1:0 (0:0)

Der SC Edermünde hat im fünften Anlauf den ersten Sieg in der Gruppenliga Kassel eingefahren.

Gegen den FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz erzielte Philipp Göttig den vielumjubelten 1:0-Siegtreffer in der 86. Minute.

Der SC Edermünde dominierte das Spiel in fast allen Belangen und gewann letztlich verdient.

Die Gäste hatten lediglich in den ersten Minuten eine gute Chance durch Top-Stürmer Abdullah Al-Omari, die Tobias Ebert im Tor der Edermünder mit dem Fuß vereitelte.

Danach kontrollierten die Hausherren das Geschehen weitestgehend und spielten im Gegensatz zu den letzten Spielen auch im Angriffsdrittel guten Fußball und erarbeiteten sich einige Chancen.

So scheiterte Dominik Heldmann, nachdem er bereits FV-Torwart Islam Elgaz ausgespielt hatte, und Philipp Göttigs Schuss ins rechte obere Eck parierte Elgaz stark.

Im zweiten Durchgang bestimmten die Edermünder weiterhin das Tempo. Zunächst scheiterte Robin Zadach noch am Außenpfosten, bevor Trainer Christoph Grunewald mit Florian Egbers und Jonathan Mertsch mehr Schwung ins Offensivspiel brachte.

Nach einer Flanke von Egbers scheiterte Mertsch noch am Felsberger Torwart, bei der nachfolgenden Ecke schoss er den Ball unbedrängt über den Kasten.

Max Germeroth, der die Kapitänsbinde nach Nicolai Jabornigs Auswechslung am Arm trug, fand ebenfalls in Elgaz seinen Meister, als dieser Germeroths Schuss mit dem Fuß aus dem unteren rechten Eck kratzte.

Die Edermünder Jungs um Ersatz-Kapitän Germeroth hatten weiterhin viel Platz im Zentrum und drückten in der Schlussphase nochmal auf das Tor von Islam Elgaz.

Mit dem dritten Wechsel brachte Christoph Grunewald Julian Bachmann, dessen Flanke Philipp Göttig mit dem linken Fuß zum Siegtor des SCE verwertete.

Mit dem Sieg gegen den FV Felsberg kommt der Sportclub Edermünde nun auf sechs Punkte, ein Torverhältnis von 4:4 Toren und belegt den achten Platz in der Gruppenliga.

Zuhause bleibt Edermünde ungeschlagen und ohne Gegentor.

Am Mittwoch um 18:15 Uhr trifft das Team in Waldeck auf den SV Freienhagen/Sachsenhausen, bevor es am Samstag um 17:15 Uhr in Bad Wildungen gegen die SG Bad Wildungen/Friedrichstein geht.

Beide Mannschaften stehen in der Tabelle drei Punkte hinter dem Sportclub und sollen auf Distanz gehalten werden.

Aufstellung: Ebert, Einwächter, Langhans, Koch, Pingel, Lengemann, Germeroth, Göttig, Jabornig (64. Egbers), Heldmann (64. Mertsch), Zadach (81. Bachmann)

Tor: 1:0 Göttig (86.)

 

Bilder vom Sieg von Birgit Krocker-Koch

 

Kirchberg/Lohne – SCE 2:2 (2:1)

Der SC Edermünde bleibt auch im vierten Gruppenliga-Spiel sieglos.

In Haddamar spielten die blau-weißen Jungs gegen die SG Kirchberg/Lohne 2:2 (2:1).

In den ersten Minuten hatten die Edermünder das Spiel weitestgehend unter Kontrolle, die Hausherren konnten trotzdem nach einer missglückten Klärungsaktion von Alexander Einwächter, welche über Tobias Ebert ins eigene Tor ging, in Führung gehen (15.).

Weitere 20 Minuten dauerte es bis der Kreisoberliga-Meister der vergangenen Saison den Ball durch einfaches Passspiel vor das Heim-Tor trug.

Robin Zadach, der durch den kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfall von Christopher Linke in die Startelf rückte, konnte den Ball nach einem kurzen Antritt auf Philipp Göttig flanken, welcher den Ball annahm und flach unten links im Tor unterbrachte.

Der Sportclub hatte nun das Momentum auf seiner Seite, konnte es aber nicht in einen Führungstreffer ummünzen.

Im Gegenteil: Als Schiedsrichter Philipp Metzger die Pfeife zum Halbzeitpfiff schon im Mund hatte vertändelte Alex Einwächter im Aufbauspiel den Ball. Tobi Ebert parierte den ersten Schuss zwar gut, beim Abpraller aber stand Kirchbergs Spielertrainer Paul Graf goldrichtig und traf mit dem Halbzeitpfiff zum 2:1.

Leon Pingel ersetzte Einwächter nach dem Seitenwechsel.

Die Gäste kamen gut aus der Pause und konnten direkt ausgleichen.

Max Germeroth setzte Steffen Koch auf der linken Seite ein. Koch zog in die Mitte und legte auf Dominik Heldmann quer, der den Ball verwertete (48.).

Anschließend knüpfte der SCE nicht an den Ausgleichstreffer an und verrannte sich immer wieder in langen Bällen und unkontrolliertem Aufbauspiel.

Auch auf der Seite der Heimmannschaft sah das nicht anders aus.

Christoph Grunewald erhoffte sich durch die Einwechslung von Florian Egbers und dem Debütanten Jonathan Mertsch frischen Wind von der Bank.

Mertsch reihte sich spielerisch gut ein und machte einen guten ersten Eindruck.

Steffen Koch hatte mit einem Distanzschuss, der ans Außennetz ging und einem, der die Latte streifte leider Pech im Abschluss, zeigte aber offensiv eine gute zweite Halbzeit.

In der Schlussphase ließen beide Mannschaften kräftetechnisch nach, woraus viele Kontersituationen entstanden, welche keine Mannschaft zum Siegtor nutzen konnte.

So blieb es beim 2:2, welches den ersten Punkt für die SG Kirchberg/Lohne und den dritten für den SCE bedeutet.

Der Sportclub Edermünde rangiert somit nach vier Spielen auf Platz 11 und hat abgesehen von den Top-5-Teams die wenigsten Gegentore hinnehmen müssen.

Am kommenden Sonntag um 15 Uhr spielt der SCE in Haldorf gegen den FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz, welcher mit sechs Punkten auf dem achten Rang liegt.

Aufstellung: Ebert, Einwächter (46. Pingel), Ju. Bachmann, Jabornig, Koch, Lengemann (68. Mertsch), Germeroth, Göttig (68. Egbers), Zadach, Langhans, Heldmann

Tore: 1:1 Göttig (35.), 2:2 Heldmann (48.)

 

Bilder von Birgit Krocker-Koch, vielen Dank.

 

SCE – Volkmarsen 0:0

Wie schon im ersten Heimspiel der Gruppenliga-Saison spielte der Sportclub Edermünde auch im zweiten Spiel in Haldorf 0:0.

Gegner am Mittwochabend war der VfR Volkmarsen.

Der SCE, der am ersten Wochenspieltag der laufenden Saison den ersten Sieg einfahren wollte, begann sehr gut und spielte sich viele Chancen raus. Nicolai Jabornig scheiterte an Gäste-Torwart Marius Flörke, der ebenso eine scharf getretene Ecke von Christopher Linke im letzten Moment parieren konnte. Die gefährlichste Aktion hatte Philipp Göttig, der den Ball mit der Brust annahm und dann Volley über VfR-Torwart Flörke schoss, aber nur die Latte traf.

Erst nach einer halben Stunde hatte die Gastmannschaft ihren ersten Schuss aufs Tor, bei dem Tobias Ebert eine gute Figur machte.

Sami Essid musste in der 36. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für ihn kam Leon Pingel in die Partie.

Das Spiel verflachte dann bis zur Pause. Die letzte Ecke vor dem Seitenwechsel konnte Steffen Koch aus aussichtsreicher Position nicht per Kopfball im Tor unterbringen.

In der zweiten Spielhälfte beschränkten sich beide Mannschaften fast nur noch auf lange Bälle und kleine Nickligkeiten, sodass kaum ein Spielfluss zustande kam.

Leon Pingel hatte mit einem Volley vom linken Strafraumeck noch die beste Chance für den SCE. Sein Schuss landete knapp neben dem rechten Lattenkreuz.

Ansonsten wurde den Fans in Haldorf im zweiten Abschnitt von beiden Mannschaften fußballerische Magerkost angeboten und der SC Edermünde schaffte es nicht noch einmal an die ersten 20 Minuten anzuknüpfen.

So blieb es bei einem 0:0, welches dem SCE den zweiten und dem VfR den ersten Punkt beschert.

Der SC Edermünde bleibt damit zuhause ungeschlagen und belegt nun Platz 11 in der Tabelle.

Am Sonntag um 15 Uhr trifft die Mannschaft von Christoph Grunewald dann in Haddamar auf Tabellen-Schlusslicht Kirchberg/Lohne, wo es zu einem Wiedertreffen mit Ex-SCE-Spieler Niklas Thierbach kommt.

Aufstellung: Ebert, Einwächter, Essid (36. Pingel), Ju. Bachmann, Koch, Lengemann, Germeroth, Göttig (65. Heldmann), Linke (81. Ja. Bachmann), Langhans, Jabornig

 

Bilder von Birgit Krocker-Koch, vielen Dank.

 

Gudensberg – SCE 2:1 (1:0)

Der SC Edermünde hat in seinem ersten Auswärtsspiel der Gruppenliga-Saison die erste Niederlage gegen den Nachbarn aus Gudensberg einstecken müssen.

Die FSG, welche als Favorit ins Spiel gegangen war, gewann mit 2:1 (1:0).

Der SCE stand defensiv wieder sehr diszipliniert in der Ordnung, sodass Torhüter Tobias Ebert lediglich einmal vor dem 1:0 ins Geschehen eingreifen musste.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff verschätzte sich SCE-Innenverteidiger Sami Essid nach einem Abstoß von FSG-Torwart Tom Stieghorst, sodass der pfeilschnelle Tom Siebert auf Tobias Ebert zulief und Nico Döring schließlich den Abpraller zum 1:0 für die Rot-Weißen im Tor des SC Edermünde unterbringen konnte.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Männer von Christoph Grunewald besser aus der Kabine und erarbeiteten sich Chancen, welche in der 58. Minute im Tor von Kapitän Nicolai Jabornig ihren Höhepunkt fanden. Dominik Heldmann hatte den Ball nach einem Freistoß und Chaos im Gudensberger Sechzehner für Jabornig abgelegt.

Auch nach dem Ausgleich waren die Edermünder weiterhin am Drücker.

Der für den gelb-rot gefährdeten Steffen Koch eingewechselte Alexander Einwächter vergab eine riesige Chance, wobei er – zum Glück für ihn – im Abseits stand.

Zwanzig Minuten vor Schluss dann die Schlüsselszene des Spiels. Während einige SCE-Spieler noch einen Handelfmeter forderten, schlug FSG-Schlussmann Stieghorst den Ball wieder lang auf Tom Siebert. Der nahm es erneut zuerst mit Sami Essid auf, zog dann noch weitere drei Verteidiger auf sich, schloss ab und Mike Lengemann fälschte den Ball unhaltbar für Tobi Ebert ab.

Weitere Bemühungen des SCE doch noch den Ausgleich zu erzielen, wurden von der Gudensberger Verteidigung in den Schlussminuten zunichte gemacht, sodass für die FSG ein etwas glückliches aber eiskalt ausgenutztes 2:1 steht.

Der Sportclub Edermünde steht damit nach zwei starken Spielen lediglich mit einem Punkt da und wird alles daran setzen am kommenden Mittwoch um 19 Uhr in Haldorf gegen den VfR Volkmarsen und am Sonntag um 15 Uhr in Haddamar gegen die SG Kirchberg/Lohne jeweils drei Punkte zu holen.

Aufstellung: Ebert, Bachmann, Essid, Langhans, Koch (46. Einwächter), Lengemann, Germeroth, Göttig (82. Pingel), Jabornig (70. Zadach), Linke, Heldmann

Tor: 1:1 Jabornig (58.)

 

 

 

SCE – Wabern 0:0

 

Im ersten Gruppenligaspiel seit sechs Jahren hat der Aufsteiger SC Edermünde dem Aufstiegsaspiranten vom TSV Wabern ein 0:0 abgetrotzt.

Vor rund 350 Zuschauern erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Christoph Grunewald ein torloses Remis.

In den ersten 20 Minuten war die Anspannung und Nervosität der Edermünder noch deutlich zu spüren.

Neuzugang Sami Essid und Max Germeroth handelten sich schnell gelbe Karten ein, wodurch Schiedsrichter Felix Berger ein zu hitziges Spiel schnell verhinderte.

Nach der Anfangsphase waren die Jungs um Kapitän Nicolai Jabornig deutlich besser in der Partie drin, gewannen viele Zweikämpfe und stellten sich auch taktisch sehr klug gegen die Waberner Angriffswucht an.

So ging es mit einem 0:0 und einem Chancenplus sowie mehr Ballbesitz für die Gäste in die Kabine.

 

Nach dem Seitenwechsel konnte der Kreisoberliga-Meister aus der letzten Saison weiterhin gut mit dem Favoriten mithalten und auch in der Offensive für Entlastung sorgen.

Die größte Chance des Spiels beseitigte dann TSV-Innenverteidiger Florian Amert. Dominik Heldmann wollte den Ball vor dem Tor auf Christopher Linke querlegen, doch Amert spitzelte den Ball per Grätsche knapp neben den Torpfosten. Die vielen Zuschauer hatten den Torschrei schon auf den Lippen.

Kurz darauf hatte auch der eingewechselte Alexander Einwächter nach einer Hereingabe vom ebenfalls eingewechselten Florian Egbers noch eine gute Chance für den SCE, traf den Ball aber nicht sehr fest.

In den letzten 15 Minuten bekamen die Waberner nochmal mehr Spielanteile, Edermünde wirkte platt. Trotzdem kam der TSV nicht durch die letzte Abwehrreihe und konnte Tobi Ebert im Kasten des SCE nur durch Distanzschüsse gefährlich werden.

Auch die letzte Ecke brachte den Gästen vom Reiherwald nichts mehr ein, sodass am Ende ein verdientes 0:0 steht.

 

Am kommenden Sonntag steht bereits das erste Derby der Gruppenliga-Saison an. Dann spielt der SCE um 15 Uhr im Weinbergstadion in Gudensberg beim Tabellenführer FSG. Gudensberg gewann am ersten Spieltag bei der SG Kirchberg/Lohne mit 0:5.

 

Aufstellung: Ebert, Bachmann, Essid, Langhans, Koch, Lengemann (76. Zadach), Germeroth, Göttig (72. Egbers), Jabornig, Linke (72. Einwächter), Heldmann

 

Bilder wie immer von unserer Birgit Krocker-Koch, vielen Dank.

 

 

Gruppenliga-Saison startet am Sonntag

Der SC Edermünde spielt wieder in der Gruppenliga.

Nachdem der Verein in der Saison 2013/2014 bereits für nur eine Saison in der Gruppenliga spielte, wollen die Fußballer alles daran setzen, den Klassenerhalt zu schaffen.

Am Sonntag, 04.08., startet für die Jungs von Aufstiegstrainer Christoph Grunewald die neue Saison in der siebthöchsten Spielklasse.

Mit dem Kracher um 15 Uhr in Haldorf gegen Aufstiegsaspirant TSV Wabern erhoffen sich die Edermünder Kicker direkt ein Heimspiel vor großem Publikum. Die weiteren Heimspiele finden ebenfalls in Haldorf statt.

Hier der Spielplan für die Hinrunde der Gruppenliga 2019/2020:

Sonntag, 04.08.19, 15:00 Uhr: SC Edermünde – TSV Wabern

Sonntag, 11.08.19, 15:00 Uhr: FSG Gudensberg – SC Edermünde

Mittwoch, 14.08.19, 19:00 Uhr: SC Edermünde – VfR Volkmarsen

Sonntag, 18.08.19, 15:00 Uhr: SG Kirchberg/Lohne – SC Edermünde

Sonntag, 25.08.19, 15:00 Uhr: SC Edermünde – FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz

Mittwoch, 28.08.19, 18:15 Uhr: SV Freienhagen/Sachsenhausen – SC Edermünde

Samstag, 31.08.19, 17:15 Uhr: SG Bad Wildungen/Friedrichstein – SC Edermünde

Sonntag, 08.09.19, 15:00 Uhr: SC Edermünde – SG Brunslar/Wolfershausen

Samstag, 14.09.19, 17:00 Uhr: TSV Mengsberg – SC Edermünde

Samstag, 21.09.19, 15:30 Uhr: SC Edermünde – GSV Eintracht Baunatal

Sonntag, 29.09.19, 15:00 Uhr: TuSpo Mengeringhausen – SC Edermünde

Sonntag, 06.10.19, 15:00 Uhr: SC Edermünde – FC Homberg

Samstag, 12.10.19, 16:00 Uhr: SG Münden/Goddelsheim – SC Edermünde

Sonntag, 20.10.19, 15:00 Uhr: SC Edermünde – 1. FC Schwalmstadt

Sonntag, 27.10.19, 15:00 Uhr: TSV Hertingshausen – SC Edermünde

Sonntag, 03.11.19, 14:30 Uhr: SC Edermünde – FSG Gudensberg

Sonntag, 10.11.19, 14:30 Uhr: SC Edermünde – SG Kirchberg/Lohne

Sonntag, 17.11.19, 14:45 Uhr: TSV Wabern – SC Edermünde

CORE Fitnesseinheit

Ob sich hier der ein oder andere gequält hat?
Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch.
45 Minuten Core Training bei Vanessa Krug. Gestern hat die spezielle Fitnesseinheit für unsere 1. Mannschaft begonnen und ist nun fester Bestandteil des Trainings – nicht nur in der Vorbereitung.
Trainer Christoph Grunewald hat diese Einheit bewusst in sein Training mit integriert. „Die Jungs müssen mehr für ihren Körper tun. Gerade im Hinblick auf Verletzungen, wollen wir mit dieser zusätzlichen Einheit, dem Ganzen vorbeugen.“, so Christoph. Hier zieht er mit seinen Jungs mit und lässt sich ebenfalls durch die Übungen leiten.
Ebenfalls mit von der Partie ist Katja Pfannstiel.
Im zwei Wochenrhythmus wechseln sich die beiden Trainerinnen mit einer Kraft-Ausdauer und Pilates Einheit ab. Auch diese wird von den Jungs sehr geschätzt. Die Bewegungsabläufe und Übungen waren zunächst ungewohnt und für einen Teil der Jungs kaum umsetzbar. Sprüche wie „das kann niemals funktionieren“, „mein Körper kann das nicht“ oder „meine Beine lassen sich nicht strecken und meine Arme sind zu kurz“ hört Katja mehrmals in der Stunde. Das sich untereinander immer mal etwas angestachelt wird und über die gute Leistung des Nachbarn gelacht wird, gehört bei den Jungs bekanntlich dazu.
Wir freuen uns hier unterstützen zu dürfen und freuen uns schon jetzt auf die schweißtreibenden aber auch lustigen Stunden mit euch. 💙
#alszusce
#corefitness
#teamvibes

SCE – Schwarzenborn 4:2 (1:2)

 

Der Sportclub Edermünde hat das letzte Spiel der Saison gegen den Tabellenzweiten aus Schwarzenborn mit 4:2 (1:2) für sich entschieden. Ähnlich wie im Hinspiel, mussten die Mannen von Meister-Trainer Christoph Grunewald einen Rückstand aufholen.

Dabei kam der SCE sehr gut ins Spiel. Top-Torschütze Felix Mertsch erzielte in seinem letzten Spiel für seinen Verein bereits nach vier Minuten das 1:0 und somit seinen 37. Saisontreffer. Philipp Göttig hatte ihn mit einer schönen Flanke auf den zweiten Pfosten gut in Szene gesetzt.

Doch der bereits feststehende Teilnehmer der Relegation zur Gruppenliga ließ sich davon nicht beeindrucken und traf in der 13. Minute durch Pascal Schmitt und seinem 22. Saisontor zum 1:1-Ausgleich. Jan Liebermann setzte knapp zehn Minuten danach noch einen drauf und erzielte den 1:2-Halbzeitstand.

 

Nach dem Seitenwechsel mussten die Gäste dem Tempo der Edermünder von Minute zu Minute mehr Tribut zollen. Schließlich folgte ab der 70. Minute der Einbruch, welchen der SCE für sich nutzen konnte. Auch Andre Strippel, der den Verein gen Fritzlar verlässt, konnte nochmal zeigen, wieso er 2015 aus Efze geholt wurde. Er traf zum Ausgleich in der 72. Minute.

Steffen Koch konnte den SCE mit seinem dritten Treffer aus den letzten fünf Spielen wieder in Führung bringen (76.), bevor Andre Strippel den Schlusspunkt für eine herausragende Saison des Sportclubs Edermünde setzte (81.).

 

Nach dem Spiel wurden Hendrik Spangenberg, Andre Strippel, Niklas Thierbach und Felix Mertsch von Präsident Heiko Petersen verabschiedet. Kurz darauf wurde das Meisterteam von den Betreuern Philipp Klitsch und Daniel Hübler über die Spieler bis hin zu Erfolgstrainer Christoph Grunewald geehrt und der Saisonabschluss gefeiert.

 

Dem TSV Schwarzenborn drücken wir die Daumen für erfolgreiche Relegationsspiele.

 

Aufstellung: Ebert, Jabornig, Koch, N. Thierbach, Göttig, Langhans, Spangenberg (47. Germeroth), Zadach (60. Strippel), Linke, Krug (33. Brinkmann), Mertsch

Tore: 1:0 Mertsch (4.), 2:2, 4:2 Strippel (72./81.), 3:2 Koch (76.)

 

Bilder zum Spiel von Birgit Krocker-Koch, vielen Dank.

 

Antrefftal/Wasenberg – SCE 1:3 (1:1)

Nach der Niederlage gegen die Reserve des TSV Wabern war die Mannschaft um Wiedergutmachung bemüht und gewann auswärts bei der in der Rückrunde erstarkten SG Antrefftal/Wasenberg mit 1:3.

Coach Grunewald stellte um. So fand sich Alex Einwächter in der Innenverteidigung wieder, Julian Bachmann und Mike Lengemann bildeten die doppelte 8 in einem 4-3-3, während Chris Linke und Heiko Krug auf den Außen wirbeln sollten.

Auf dem schwer bespielbaren Platz in Merzhausen übernahm der SCE direkt das Kommando und kombinierte sich ansehnlich durch die Reihen der Gastgeber. Folgerichtig stellte der SCE in Person von Felix Mertsch in der 10. Minute auf 0:1. Vorausgegangen war eine Kombination über mehrere Stationen, die Felix Mertsch unten links vollendete.

Leider stellte der SCE danach das Fußballspielen ein, sodass die Gastgeber das ein oder andere Mal gefährlich vor das Tor von Tim Riedemann kamen. Gerade Kapitän Christoph Strunk bereitete der Hintermannschaft um SCE-Kapitän Jabornig Probleme. Strunk war es dann auch, der mit einer präzisen Flanke den Ausgleichstreffer von Tobias Schultheis vorbereitete (33.).

Tim Riedemann bewahrte dann seine Mannschaft nach einem Eckball mit einer sehr guten Reaktion gar vor einem Rückstand.

Zur Halbzeit brachte Grunewald dann Janik Brinkmann für den in diesem Spiel vom Pech verfolgten Julian Bachmann.

Nach guten Möglichkeiten für Felix Mertsch war es dann auch Janik Brinkmann, der nach Flanke von Mike Lengemann den Ball in die Maschen drückte (57.). Wieder lief der Ball über mehrere Stationen wie am Schnürchen. Es folgten mehrere gute Gelegenheiten für Torjäger Felix Mertsch, der gut und gerne fünf Tore hätte schießen können. So dauerte es bis zur Schlussminute bis Felix Mertsch seinen Doppelpack schnüren konnte und somit den Gastgebern den Wind aus den Segeln nahm.

Am Ende steht ein verdienter 1:3 Auswärtssieg für den feststehenden Meister aus dem Norden des Schwalm-Eder-Kreises.

In der kommenden Woche spielt der SCE um 15 Uhr in Holzhausen gegen den bereits feststehenden Relegations-Teilnehmer der KOL Schwalm-Eder, TSV Schwarzenborn.

Aufstellung: Riedemann, Göttig, Einwächter, Koch, Jabornig, Langhans (63. Strippel), Lengemann, Bachmann (46. Brinkmann), Linke, Krug, Mertsch

Tore: 0:1, 1:3 Mertsch (10./90.), 1:1 Schultheis (33.), 1:2 Brinkmann (57.)

SCE – Wabern II 0:1 (0:0)

Der bereits feststehende Aufsteiger in die Gruppenliga, SC Edermünde, hat im ersten Spiel nach dem Erringen der Meisterschaft das Kreisoberliga-Spiel gegen die Reserve des TSV Wabern mit 0:1 (0:0) verloren.

Die Mannschaft von Meister-Trainer Christoph Grunewald tat sich vor allem in und um den Strafraum sehr schwer und konnte so nicht sehr viele Chancen kreieren. Auch ein Dreifachwechsel von Grunewald zur Halbzeit half dem SCE nicht, dass Spiel in seine Bahnen zu lenken. Julian Bachmann, Max Germeroth und Andre Strippel ersetzten Janik Brinkmann, Philipp Göttig und Christopher Linke.
Trotzdem hatte Sportclub-Schlussmann Tim Riedemann das Nachsehen, als Jan Otto den Ball nach einer missglückten Klärungsaktion von Niklas Thierbach per Volley im Kasten Riedemanns unterbrachte (83.).

Nach 24 ungeschlagenen Spielen in Folge gelang es dem TSV, wie schon in der Hinrunde, den Klassenprimus zu ärgern. Damals kam der SCE nach sechs Siegen in Folge am Reiherwald nicht über ein 2:2 hinaus. Der TSV Wabern II ist somit auch die einzige Mannschaft, die gegen den KOL-Meister in dieser Saison ungeschlagen bleibt.

Nach dem Spiel erhielt Kapitän Nicolai Jabornig noch eine Urkunde von Klassenleiter Carsten Fröhlich, die die Meisterschaft sowie den Aufstieg in die Gruppenliga bestätigt.

Am kommenden Sonntag gastiert der SC Edermünde im letzten Auswärtsspiel der Saison um 15 Uhr in Merxhausen bei der noch abstiegsgefährdeten SG Antrefftal/Wasenberg.

Aufstellung: Riedemann, Einwächter, Koch, N. Thierbach, Göttig (46. Germeroth), Langhans, Brinkmann (46. Bachmann), Jabornig, Linke (46. Strippel), Krug, Mertsch

SCE – Obermelsungen 7:0 (6:0)

Am 25. Spieltag der KOL Schwalm-Eder machte die Mannschaft von Coach Grunewald die Meisterschaft perfekt und feiert den Aufstieg in die Gruppenliga.

Nach zuletzt eher schwachen Spielen sollte die Mannschaft vor heimischen Publikum wieder zur alten Stärke zurückfinden und ihr Potential auf den Platz bringen, so die Ansage von Grunewald.

Und die Mannschaft wusste dies umzusetzen. Bereits nach sieben Minuten stellte Torjäger Felix Mertsch auf 1:0 für die Hausherren und eröffnete so den Torreigen. Nico Langhans per Kopfball nach Flanke von Kapitän Jabornig (11.) und wiederum Felix Mertsch (13.) schraubten den Spielstand frühzeitig in die Höhe.

Es folgten 17 lange Minuten bis zum nächsten Torerfolg der Hausherren, in welchen fahrlässig mit den eigenen Chancen umgegangen wurde. In der 30. Minute klingelte es dann wieder im Kasten unserer Gäste. Christopher Linke lupfte den Ball am Gästekeeper vorbei ins Netz, nachdem ihm Philipp Göttig nach einem feinen Solo den Ball in den Lauf legte. Fairerweise muss jedoch gesagt werden, dass das Tor unseres Zehners Linke aufgrund einer deutlichen Abseitsstellung nicht hätte zählen dürfen. Wieder folgten weitere zwei Treffer binnen weniger Minuten, so war es Felix Mertsch in der 33. Minute vorbehalten, den fälligen Strafstoß, nach Foul an Heiko Krug, zu versenken und sein Torkonto weiter aufzustocken. Nico Langhans erhöhte in typischer Manier in der 38. Minute dann gar auf 6:0. Sein Distanzschuss zappelte im Netz.

Nach der Pause schalteten die Hausherren zwei bis drei Gänge zurück, der Gast wollte und konnte nicht, die Hausherren konnten und wollten nicht mehr. Dennoch fiel noch ein weiterer Treffer. Steffen Koch erhöhte noch Vorarbeit von Nicolai Jabornig auf 7:0 (60.). Er nahm die Hereingabe unseres Kapitäns direkt und ließ dem Torwart der Gäste absolut keine Abwehrmöglichkeit.

In der Folge scheiterten noch unter anderem Alex Einwächter und Dominik Heldmann am Torwart beziehungsweise dem Pfosten. Ein Tor von Einwächter wurde noch nach vermeintlicher Abseitsstellung aberkannt. Ein Video-Beweis wäre hier erforderlich gewesen! So gleichen sich jedoch die Fehlentscheidungen mit der Anerkennung des Treffers von Christopher Linke und der Aberkennung des Tores von Alex Einwächter aus und es bleibt bei einem, auch in der Höhe verdienten, 7:0 Heimsieg.

Im Anschluss feierte die Mannschaft ihren Aufstieg gebührend.

Aufstellung: Ebert, Germeroth, Koch, Bachmann (62. N. Thierbach), Göttig, Lengemann, Langhans, Jabornig, Linke (70. Heldmann), Krug (54. Einwächter), Mertsch

Tore: 1:o, 3:0, 6:0 Mertsch (7./13./38.(FE)), 2:0, 5:0 Langhans (10./33.), 4:0 Linke (30.), 7:0 Koch (60.)

Hier einige Bilder vom Spiel von Birgit Krocker-Koch, vielen Dank

 

Ohetal/Frielendorf – SCE 1:3 (1:1)

 

Die Mannschaft um Torjäger Felix Mertsch bleibt auswärts ungeschlagen und fährt in Frielendorf drei Punkte auf dem Weg zur Meisterschaft der KOL Schwalm-Eder ein.

 

Coach Grunewald konnte fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig Mike Lengemann (Urlaub), Robin Zadach (Zerrung) und die Langzeitverletzten Patrick Lutzi und Lukas Minkler standen nicht im Kader. In der Viererkette musste Philipp Göttig für Kapitän Nicolai Jabornig weichen, welcher in der Vorwoche noch im Mittelfeld spielte. Diese Position nahm Janik Brinkmann ein. Felix Mertsch rückte erwartungsgemäß zurück in die Startelf, auch Chris Linke wurde auf seine Zehnerposition beordert.

 

Der SCE brauchte, wie schon in Ottrau knappe zehn Minuten um ins Spiel zu finden. Dann übernahm der Tabellenführer das Kommando. Es ergab sich unter anderem eine nennenswerte Torchance für Chris Linke, welcher nach einer guten Kombination frei im Strafraum auftauchte. Der Schuss wäre vermutlich ins Tor gegangen, hätte da nicht noch ein Fuß des Ohetaler Abwehrverbundes dazwischengestanden. Nico Langhans scheiterte mit einem direkt getretenen Eckball am Torwart der Hausherren. In der 23. Minute war es dann soweit. Der aufgerückte Steffen Koch konnte eine Hereingabe von der linken Seite im dritten Versuch im Tor unterbringen. Wer glaubte, dass der Bann nun gebrochen war, sah sich getäuscht, denn die SG Ohetal/Frielendorf steckte nicht auf und spielte weiterhin mutig mit und wurde folgerichtig mit dem Ausgleich in der 32. Minute belohnt. Stürmer Dennis Wipperfeld nahm das Zuspiel von Manuel Knott volley und ließ Tobias Ebert im Tor des SCE keine Chance. Die Hausherren gewannen in den nächsten Minuten leicht an Oberwasser, sodass Tobias Ebert noch einmal von Luca Baum gefordert wurde. Dessen Distanzschuss lenkte unser Torwart jedoch stark über die Latte. Mit einem gerechten 1:1 ging es in die Halbzeitpause.

 

Christoph Grunewald konnte mit der Leistung seiner Schützlinge nicht zufrieden sein und forderte eine Reaktion. Die Mannschaft war zwar bemüht, doch viele einfache Bälle wurden dem Gegner in den Fuß gespielt oder der SCE reagierte überhastet. Grunewald reagierte und brachte den erfahrenen Dominik Heldmann für Janik Brinkmann (65.). Torchancen blieben trotzdem eine Seltenheit, sodass ein Standard zur Führung nötig war. Freistoß-Spezialist Nico Langhans und Torjäger Felix Mertsch standen 22 Meter vor dem Tor der SG bereit. Letztgenannter versenkte den Ball mit Hilfe des Innenpfostens im Tor der Gastgeber. Keine Chance für den Torwart, ein absolutes Traumtor und zugleich der 30. Saisontreffer unserer Nummer 6 (75.). Die Gastgeber warfen nun alles nach Vorne. Dennis Wipperfeld scheiterte jedoch einmal an den eigenen Nerven und einmal am sehr gut aufgelegten Tobias Ebert, welcher einen Freistoß des Stürmers festhielt. In der 90. Minute dann das erlösende 1:3. Wieder war es Felix Mertsch vorbehalten. Und so einfach hatte er es wohl noch nie. Denn der Torwart der Hausherren war mit aufgerückt, sodass Felix Mertsch ab der Mittellinie auf das leere Tor zulief.

 

Unterm Strich steht ein Sieg, welchen man vermutlich auch nur als Spitzenreiter einfährt. Eine durchwachsene Leistung bringt die nächsten drei Punkte, sodass beim nächsten Heimspiel in Holzhausen mit einem Dreier gegen Obermelsungen (So, 05.05., 15:00 Uhr) die Meisterschaft perfekt gemacht werden kann.

 

Aufstellung: Ebert, Einwächter, Bachmann, Koch, Jabornig (75. Göttig), Germeroth (75. Thierbach), Langhans, Brinkmann (65. Heldmann), Linke, Krug, Mertsch

 

Tore: 0:1 Koch (23.), 1:2,1:3 Mertsch (75./90.)

 

Bilder wie immer von unserer Birgit Krocker-Koch

 

Immichenhain/Ottrau – SCE 0:1 (0:0)

 

Der SC Edermünde konnte auch seine Aufgabe bei der heimstarken SG Immichenhain/Ottrau bewältigen und bleibt somit im 22. Spiel in Folge ungeschlagen.

 

Im Vergleich zur Auswärtspartie in Bad Zwesten gab es wieder einige personelle Veränderungen. Für den privat verhinderten Christopher Linke rückte Mike Lengemann auf die Zehnerposition, Max Germeroth bildete mit Nico Langhans die Doppelsechs. Philipp Göttig verteidigte hinten rechts, Alex Einwächter wechselte die Seite und spielte links. Neuzugang Tobias Ebert gab sein Debüt im Kasten der Edermünder.

 

Wie erwartet war das Spiel von der ersten Minute an mehr durch Kampf, als durch spielerischen Glanz geprägt. Dies war wohl dem holprigen und somit schwer bespielbaren Platz in Ottrau geschuldet. Die Hausherren pressten in den ersten zehn Minuten früh und versuchten so die Hintermannschaft in Bedrängnis zu bringen. Die Drangphase überstand der SCE jedoch unbeschadet. Folglich nahm die Mannschaft von Christoph Grunewald das Heft in die Hand und kam durch Janik Brinkmann, Nicolai Jabornig (13.) und Mike Lengemann (45.) zu nennenswerten Torchancen, welche SG-Torwart Jonas Korell allesamt entschärfte.

 

Auch in der zweiten Halbzeit waren Chancen Mangelware. Neuzugang Tobias Ebert im Tor des SCE wehrte nach einem Freistoß den Kopfball von Roman Bernhardt ab (58.). Der SCE macht weiter das Spiel, vorerst ohne zwingend vor das Tor der Hausherren zu kommen. So war eine Flanke von Heiko Krug für den aufgerückten Alex Einwächter etwas zu hoch angesetzt, auch verfehlte ein Distanzschuss von Nicolai Jabornig sein Ziel. Die beste Chance in der zweiten Hälfte vergab dann der eingewechselte Felix Mertsch, als dieser eine Hereingabe von Nico Langhans aus fünf Metern über den Querbalken schoss (77.). Sechs Minuten später machte es der Topstürmer der KOL Schwalm-Eder besser, als er eine Flanke von Dominik Heldmann gekonnt annahm und über den herausstürzenden Heimkeeper hob (82.). Danach passierte nicht mehr viel. Die Hausherren steckten nicht auf, doch die Defensive des SCE ließ nichts mehr anbrennen, sodass die Edermünder den Platz als Sieger verließen und so im fünften von sechs Rückrundenspielen eine weiße Weste behielten.

 

Der SCE steht nach 23 Spielen mit nunmehr 60 Punkten, 79:20 Toren und sieben Punkten Vorsprung auf dem 1. Tabellenplatz der KOL Schwalm-Eder.

 

Am Sonntag um 15 Uhr trifft die Mannschaft in Frielendorf auf die SG Ohetal/Frielendorf. Dort könnte sie bei einer Niederlage des TSV Schwarzenborn und einem eigenen Sieg den vorzeitigen Aufstieg in die Gruppenliga perfekt machen.

 

Aufstellung: Ebert, Göttig, Bachmann, Koch, Einwächter, Langhans, Germeroth (80. Thierbach), Krug, Lengemann (46. Heldmann), Jabornig, Brinkmann (71. Mertsch)

Tor: 0:1 Mertsch (82.)

 

Bilder von Birgit Krocker-Koch, vielen Dank.