Interview mit Neuzugang Kevin Böttner

 

Nachdem sich unser Neuzugang Kai Lenz bereits mit einem Video über unsere Social Media-Kanäle bei Euch vorgestellt hat, folgt nun Neuzugang Nr. 2, Kevin Böttner, mit einem kleinen Interview, damit Ihr auch ihn schon mal ein bisschen kennenlernen könnt:

 

Lieber Kevin, herzlich willkommen beim SCE. Stell dich doch bitte einmal kurz vor.

 

Hallo. Ich bin Kevin Böttner, 22 Jahre alt und wechsle von der FSG Chattengau/Metze zum SCE. Auf dem Spielfeld bin ich im zentralen Mittelfeld zu finden.

 

Wie bist du zum SCE gekommen?

 

Nachdem mich Steffen Koch kontaktiert hat, habe ich mich mit ihm und Björn Kördel zu einem Gespräch getroffen. Ich hatte im Anschluss des Gespräches schon ein sehr gutes Bauchgefühl und stand im Austausch mit Alex Einwächter, mit dem ich damals in meinem Heimatverein schon zusammenspielen durfte. Ich stand mit mehreren Vereinen im Kontakt, aber glaube, dass der SCE und ich am besten zusammenpassen, um mich sportlich zu verbessern und in ein organisiertes Umfeld zu rutschen.

 

In Metze warst du mit deinen 22 Jahren schon Kapitän. Bist du ein Führungsspieler?

 

Nein, bin ich nicht. Ich habe Führungsqualitäten und kann noch ein Führungsspieler werden. Das Kapitänsamt habe ich nicht geschenkt bekommen, sondern mir über Vertrauen, Zuverlässigkeit und Engagement erarbeitet. Es hat mir gut getan, aber um zu behaupten, dass ich ein kompletter Führungsspieler bin, reicht es noch nicht.

 

Welche Rückennummer würdest du gerne tragen und warum?

 

Es wäre mir eine Ehre, die 10 weiter zu tragen. Ich glaube sie passt einfach zu meinem Spielertyp. Die 13 habe ich aber auch sehr gerne.

 

Du hast zuletzt in der Kreisliga gespielt und willst jetzt in der Gruppenliga angreifen. Traust du dir diesen Sprung direkt zu?

 

Zu diesem Sprung gehören Arbeit und Disziplin im Sportlichen und Privaten, aber auch Leute um dich herum, die dir den Schritt mit ermöglichen. Ich glaube, dass ich Vieles mitbringe, um diesen Schritt zu schaffen.

 

Was versprichst du dir von deinem neuen Verein?

 

Ich hoffe auf ein professionelles Umfeld, ehrgeizige Spieler, aber auch eine geile Stimmung. Ich glaube, das werde ich auch auffinden und die Mischung aus allem wird stimmen und uns nach der Coronapause viel Spaß bringen.

 

Dankeschön, Kevin.

Zwei Neuzugänge für die Erste Mannschaft

 

Obwohl der Amateurfußball momentan stillsteht, bastelt der SC Edermünde bereits am Kader für die neue Saison. Außer den Abgängen von Felix Mertsch (SSV Sand), Marvin Diehl (SG KiLoHa) und Ole Eiser (TSV Hertingshausen) sowie den Routiniers Mike Lengemann und Sami Essid, die beide ihre aktive Fußballkarriere beenden, haben alle Spieler des aktuellen Kaders für die Gruppenliga-Saison 21/22 zugesagt. Darüber hinaus ist es Abteilungsleiter Steffen Koch und Neu-Trainer Björn Kördel bereits gelungen, zwei Neuzugänge für die erste Mannschaft an Bord zu holen.

 

Vom Melsunger FV kehrt Kai Lenz an die Edermündung zurück, wo er bereits in der Jugend die Fußballschuhe schnürte. Nach seinem letzten Jahr in der A-Jugend bei der JSG, in dem er bereits für die SG Brunslar/Wolfershausen in der Gruppenliga auflief, zog es den nun 23-Jährigen zum FC Körle, wo ihm 2019 der Aufstieg in die Verbandsliga gelang. Nach einem Jahr in der sechsthöchsten Spielklasse wechselte Kai zum Melsunger FV, mit dem er in der vergangenen Saison auch am Hahn gastierte. In der kommenden Saison wird Kai nun die Defensive des SCE verstärken und unter anderem auf seine alten Mitspieler Christopher Linke und Leon Pingel treffen.

 

„Mit Kai haben wir, trotz seines jungen Alters, einen erfahrenen Verteidiger dazugewinnen können, der uns auf Grund seiner körperlichen Präsenz, starken Physis und seinem gutem Aufbauspiel enorm weiterhelfen wird“, so SCE-Coach Björn Kördel.

 

Für das zentrale Mittelfeld konnte Kevin Böttner von der FSG Chattengau/Metze verpflichtet werden. Noch als A-Jugendlicher spielte Kevin bereits für die Seniorenmannschaften der FSG. Mit der ersten Mannschaft spielte er zwei Jahre lang in der Kreisoberliga Schwalm-Eder, bevor die FSG 2018 den Abstieg in die Kreisliga antreten musste. In den folgenden drei Jahren avancierte Kevin in Metze zu einer festen Stammkraft, sodass er als 21-Jähriger schon das Amt des Kapitäns innehatte.

 

„Mit Kevin gewinnen wir einen Mittelfeldallrounder für uns, der nach vielen Jahren im Chattengau die Herausforderung Gruppenliga annehmen möchte“, schätzt sich Björn Kördel auch über seinen zweiten Neuzugang glücklich.

 

An dieser Stelle wünschen wir Felix, Marvin, Ole, Mike und Sami alles Gute für ihre Zukunft und hoffen, sie das ein oder andere Mal auf den Edermünder Sportplätzen wiederzusehen! Genauso begrüßen wir Kai und Kevin recht herzlich in der SCE-Familie und hoffen auf eine erfolgreiche gemeinsame Zeit!

SCE erhält Fair-Play-Hessen-Preis 2020

 

Love SCE, hate racism

 

Ein Slogan, der nicht nur die Trikots unserer „Zwoten“ und in ähnlicher Form auch die unserer A-Jugend schmückt, sondern vor allem eine Message, hinter der wir zu 100% stehen.

 

Dass wir den SCE lieben, ist kein Geheimnis. Dass wir Rassismus „hassen“ auch nicht. Denn wer den SCE liebt, für den muss Rassismus ein Fremdwort sein. Das Verb „hassen“ erscheint zunächst heftig gewählt. Denn auch Hass im Allgemeinen ist nichts, wofür der SCE steht. Hass und Hetze sind Umgangsformen, von denen wir uns klar distanzieren, die sich leider aber oft in Rassismus widerspiegeln. Die Wortwahl rührt ganz einfach daher, dass wir diesen Slogan nicht selbst erfunden haben. „Love Football, hate racism“ ist ein unter Fußballfans gängiger Ausspruch, von dem wir ehrlich gesagt gar nicht wissen, wer ihn erfunden hat. Da es hierbei aber um die Message geht, ist das eigentlich auch egal. Und das Wort „Football“ durch ein „SCE“ zu ersetzen war dann ein Leichtes. Letztlich drückt es dann aber doch irgendwie gut aus, was wir denken: Rassismus hat nicht nur keinen Platz im SCE, sondern nirgendwo. Menschen, die sich rassistisch verhalten, werden von uns verurteilt und haben keinen Platz bei uns. Wir zeigen Rassismus die rote Karte!

 

Leider begleitet uns Rassismus dennoch tagtäglich. Dabei bleibt es nicht bei Fernsehbildern aus den entfernten USA, sondern kommt bis in unseren Alltag in unserem Land, unserer Gemeinde, unserem Dorf. Und seien es „nur“ ausgetauschte Vorurteile hinter vorgehaltener Hand oder vermeintliche Scherze über Geflüchtete. Rassismus ist da und dem muss entgegengetreten werden. Daher sind wir sehr glücklich und froh darüber, dass wir mit dem Sportland Hessen, der Sozialstiftung des Hessischen Fußballs, Fair Play Hessen und dem Hessischen Fussball Verband Institutionen in Hessen haben, die das genauso sehen und Engagement in diese Richtung wertschätzen und ehren.

 

Aus diesem Grund wurde unserem Verein am Dienstag, den 30.03.21, von besagten Institutionen in Person von Schiedsrichterin Katrin Rafalski der „Fair-Play-Hessen-Preis 2020“ in der Kategorie Fair Play & Gewaltprävention übergeben. Neben dieser Urkunde…

 

 

…erhielten wir unter anderem einen Fußball und Leibchen für die Mannschaft, sowie einen Pokal und ein paar weitere Kleinigkeiten. An dieser Stelle sei auch Lotto Hessen gedankt, die hier als Sponsor auftraten. Neben einem netten Austausch und interessanten Geschichten aus dem Schiedsrichterleben von Frau Rafalski und dem „Kölner Keller“ waren sich alle Anwesenden einig:

 

Love SCE, hate racism

Trainerwechsel beim SC Edermünde

Der Gruppenligist SC Edermünde wird mit einem neuen Übungsleiter in die Saison 2021/22 gehen. Christoph Grunewald hatte bereits im Oktober 2020 die Verantwortlichen des Vereins informiert, dass er zum Ende der aktuellen Saison aufhören möchte. Auch bei der Reservemannschaft gibt es einen Trainerwechsel, da Martin Simanowski sein Amt aus privaten Gründen niederlegt.

 

„Wir waren zunächst natürlich geschockt, als uns Christoph mitgeteilt hat, dass er aufhören möchte. Am Ende müssen wir seine Entscheidung aber respektieren. Nicht nur mit Christoph verlieren wir einen hervorragenden Trainer, sondern auch mit Martin Simanowski. Wir wünschen beiden für die Zukunft alles Gute“, erklärt der 1. Vorsitzende Heiko Petersen.

 

Die Verantwortlichen waren und sind mit der Arbeit von Christoph Grunewald und Martin Simanowski sowie der Entwicklung der Mannschaften sehr zufrieden. Mit Grunewald und Simanowski verliert der SC Edermünde zwei hervorragende und sehr qualifizierte Trainer, mit denen die Verantwortlichen des SC Edermünde gerne noch einige Jahre weiter zusammengearbeitet hätten. Grunewald führte in seiner fünfjährigen Tätigkeit die Erste Mannschaft mit der Meisterschaft der Kreisoberliga im Jahr 2019 in die Gruppenliga. Simanowski, seit 2015 im Verein, stabilisierte und entwickelte die Reserve durch seine Arbeit maßgeblich weiter.

 

Auf Grunewald folgt als neuer Trainer beim SC Edermünde zur kommenden Saison 2021/22 Björn Kördel, der aktuell noch als Trainer beim Gruppenligist FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz tätig ist. Mit Björn Kördel konnte der SC Edermünde einen Trainer verpflichten, der das Edermünder Umfeld sehr gut kennt, der menschlich perfekt zum Verein passt und in den letzten Jahren, insbesondere auch aktuell in Felsberg, bewiesen hat, dass er eine Mannschaft sehr erfolgreich weiterentwickeln kann.

 

Die Reservemannschaft des Vereins wird ab der Saison 2021/22 von Rene Budde, aktueller Trainer der A Junioren der JSG Edermünde/Guxhagen/Brunslar/Wolfershausen/Besse, als Trainer geführt. Rene Budde hat bei der A-Jugend in den letzten Jahren beweisen, dass er eine Mannschaft mit sehr viel Engagement führen kann. Die Verantwortlichen sind sich sicher, dass Budde bei der Reserve mit den vielen jungen Spielern die Arbeit von Simanowski erfolgreich weiterführen wird.

 

Sollte die aktuelle Saison wider Erwarten doch noch fortgesetzt werden, übernimmt Viktor Hertner die Mannschaft interimsweise bis zur Sommerpause.

 

„Die Abgänge beider Trainer schmerzen uns sehr, aber ich bin umso glücklicher, dass wir mit Björn und Rene als Nachfolger unsere Wunschkanditanen verpflichten konnten. Ich bin sicher, dass beide die gute Arbeit von Christoph und Martin erfolgreich fortsetzen werden.“, so Steffen Koch, Abteilungsleiter Fußball.

 

„Erstmal bin ich sehr dankbar und möchte mich beim kompletten Vorstand bedanken, dass Edermünde mir das Vertrauen geschenkt hat und mir die Trainer-Tätigkeit zugetraut hat. In den letzten Jahren haben wir schon gut etwas bewegt und viele blau-weiße Geschichten geschrieben. Leider hat uns Corona letzte Saison schon vermiest und diese Saison sieht es auch nicht besser aus. Meine Entscheidung den Verein zu verlassen, ist mir nicht leichtgefallen, dennoch habe ich in dieser Spielzeit keine Weiterentwicklung in unserem Spiel gesehen. Der Erfolg ist Edermünde gelungen, wir hatten nie die Ambition aufzusteigen, aber mir geht es um das „Wie“ und da trainieren wir besser, als am Wochenende in den Spielen zu sehen ist. Ich möchte dem Verein nicht im Weg stehen und erhoffe mir durch den Trainerwechsel einen neuen Impuls für die Mannschaft und den Verein. Im Fußball kann alles sehr schnell gehen und man sieht sich immer zwei Mal im Leben, daher wird beidseitig die Tür immer offenstehen. Persönlich ist es mir sehr wichtig, dass ich mit Spielern und Verein ordentlich auseinander gehe und ich als Gast weiterhin auf den Sportplätzen in Edermünde willkommen bin,“ so der scheidende Trainer Christoph Grunewald.

Zwei Rückkehrer verstärken die Senioren

 

In der Winterpause 19/20 können sich unsere Seniorenteams wieder über zwei Neuzugänge freuen. In diesem Fall ist die Freude sogar besonders groß, denn bei den Jungs handelt es sich um wohlbekannte Gesichter, die mit ihrer Rückkehr auch ihre Verbundenheit zum Verein zum Ausdruck bringen. Beide haben bereits in der Edermünder Jugend, einer sogar schon für die Edermünder Senioren die Schuhe geschnürt. Wir stellen euch beide trotzdem gerne nochmal vor:

 

Von klein auf hat Niklas Thierbach (22) für Edermünde gekickt. Nachdem er die Jugendmannschaften durchlaufen hatte, bekam er in der Saison 16/17 seine ersten Einsätze für die Senioren. Niklas lief in seinen drei Seniorenjahren für den SC Edermünde sowohl für die Zweite deutlich häufiger allerdings für die Erste auf. Im letzten Sommer entschied sich „Jake“ für einen Wechsel zur Konkurrenz aus Kirchberg/Lohne/Haddamar. Dort hielt es den Defensivallrounder aber nur für die Hinrunde dieser Saison, sodass er sich nun, nur ein halbes Jahr später, wieder dem SC Edermünde anschließt. Vielleicht wird er ja das nächste Edermünder Urgestein aus dem Hause Thierbach, nachdem sein großer Bruder Pascale am Ende der letzten Saison seine Schuhe an den Nagel gehangen hat…

 

 

Einige Stationen mehr hat unser zweiter Rückkehrer durchlaufen, obwohl er sogar noch vier Jahre jünger ist als Niklas. Tim Ellenberger (18) entschied sich nämlich bereits im C-/B-Jugendalter dazu, den SCE zu verlassen und ging damals zum benachbarten KSV Baunatal. Nachdem er für die Baunataler Einsätze in der Gruppen-, Verbands- und Hessenliga, sowie für den VfL Kassel ebenfalls in der Verbandsliga verzeichnen konnte, zog es ihn im letzten Sommer weiter zum KSV Hessen Kassel, für den er in dieser Hinrunde fünf Einsätze in der A-Junioren Hessenliga absolvierte. Im Winter entschied sich Tim nun zu einer Rückkehr zu seinem Heimatverein und soll hier langsam an den Seniorenfußball herangeführt werden.

 

 

Wir freuen uns sehr, dass Ihr beide den Weg zu uns zurückgefunden habt und wünschen euch alles Gute und natürlich viel Erfolg!

SCE im JUMPING Fieber

Die Vorbereitung gehört für viele Sportler nicht zur Lieblingsphase einer Serie. Auf dem Programm stehen viele Ausdauereinheiten wie Laufen und Spinning sowie diverse Fitness- und Koordinationsübungen. An taktische Spiele oder gar Übungen mit dem Ball ist kaum zu denken.
Bei den Senioren wurde zusätzlich zur Vorbereitung ein „Fitnessjanuar“ eingeräumt. Hier wurde von der Fitnesssparte ein Plan mit verschiedenen Einheiten aufgestellt. Von WORLD JUMPING, Functional Circle bis hin zur Tabata Stunde wurde zwei Mal die Woche ordentlich geschwitzt.

Auch unsere A-Jugend zieht da mit. Unter der Obhut von Trainer Rene Budde haben die Jungs bereits eine Tabata und eine WORLD JUMPING Einheit hinter sich. Eine weitere Stunde folgt noch.

 

Aber es gab nicht nur für die Großen eine Sondereinheit. Auch das Trainerteam der D-Jugend wollte ihren Jungs eine Abwechslung bieten. So haben auch sie eine Stunde Vollgas, mit Ihrem Trainergespann im Rücken, gegeben. Trampolin springen ist laut den Jungs doch für Jedermann geeignet und gar nicht so uncool und langweilig, wie zunächst gedacht.

 

Auch unsere Damenmannschaft hat sich schon mehreren Einheiten vom Functional Circle und WORLD JUMPING unterzogen.

Unsere SCE-Trainer haben die Möglichkeit genutzt und Ihren Trainingsstunden und somit ihren Jungs eine gute Abwechslung und Alternative gegeben und die Vorbereitung somit nicht ganz so „trist“ aussehen lassen.

Fitness ist für jede Sportart ein ständiger und wichtiger Begleiter. Es fördert die Beweglichkeit, Koordination sowie Motorik und beugt Verletzungen vor. Keine unwichtigen Aspekte für eine erfolgreiche Saison.
Deswegen sind wir froh auch hier mit agieren zu können und freuen uns über jede weitere Stunde.

Euer Fitnessteam