SCE gewinnt Glinicke Cup in Hertingshausen
Der SC Edermünde hat den Glinicke Cup 2026 gewonnen. Beim Hallenturnier in Hertingshausen gewann das Team sowohl in der Vorrunde am Freitag als auch in der Haupt- und KO-Runde am Samstag jedes einzelne Spiel und durfte sich verdient nach einem packenden Finalsieg über die SG Schauenburg als Turniersieger krönen lassen.
In der Vorrunde am Freitagabend besiegten die Edermünder den GSV Eintracht Baunatal (4:2), den FC Gimte (4:1) und den TSV Rothwesten (6:3) und schlossen die Gruppe souverän als Gruppensieger ab. Gecoacht wurden sie dabei, wie bei allen Hallenturnieren, von Leroy Bawuah, der am Freitagabend sogar kurzfristig noch selbst die Schuhe schnürte.
Durch den Gruppensieg konnte der SCE der vermeintlich schwereren Hauptrundengruppe aus dem Weg gehen und bekam es am Samstag mit der SG Schauenburg, dem VfL Kassel und dem Gastgeber aus Hertingshausen zu tun. Gegen die Schauenburger führte man schnell mit 3:0, bevor Elias Heerdt der Aufholjagd der lila-weißen Tiger mit dem 4:2 ein Ende setzte. Das schwächste Spiel des Turniers zeigte man gegen den VfL Kassel, der die 1:0-Führung des Sportclubs zunächst drehte. Jeremy Abel und Jonathan Mertsch konnten ihre Mannen dann aber doch noch auf die Siegerstraße führen. Das Weiterkommen und den erneuten Gruppensieg machte man dann mit einem 5:1 über den Nachbarn des TSV Hertingshausen klar.
Das Halbfinale hielt dann eine sehr abwartende und taktisch geprägte Partie gegen die körperlich starken Reinhardshagener bereit. Kurz vor der Halbzeitpause kassierte man den Rückstand. Im zweiten Durchgang drehte das Team um Felix Mertsch dann aber richtig auf. Der 28-Jährige erzielte einen Dreierpack und der SCE zog mit einem furiosen 5:1-Sieg ins Finale ein.
Dort traf man dann wieder auf die SG Schauenburg, mit der man es ja bereits im ersten Spiel des Tages zu tun hatte. Die Blau-Weißen gingen nach zwei Minuten schnell mit 2:0 durch Niklas Andräß und Jonathan Mertsch in Führung. Zwei weitere Tore des überragenden Jonathan Mertsch markierten eine zwischenzeitliche 4:1-Führung. Max Heinemann brachte die Vereinigten, die aufgrund eines Wechselfehlers des SCE teilweise in Überzahl spielten wieder auf 4:3 ran. Elias Heerdt schien durch sein 5:3 das Finale entschieden zu haben, doch Heinemann antwortete wieder kurz vor Schluss. Mit noch zwölf Sekunden Spielzeit eroberte die SG den Ball und scheiterte erst an der Unterkante der Latte und im Nachschuss an Lasse Blochel. So konnte der SCE jubeln und den Glinicke Cup nach Hause bringen.
Bester Torschütze des Turniers wurde Jonathan Mertsch mit elf Treffern und zum Spieler des Turniers wurde sein Bruder Felix gekürt.
Es spielten: Blochel, Zadach, Einwächter, Abel, Bawuah, Heerdt, Andräß, Krah, F. Mertsch, J. Mertsch
